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Kloster Marianda in Farinole - Sankt Franziskus der Observanz

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Saint François de l'Observance - Marianda
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Geschrieben am 08/10/2016 | Topical vor 8 years ago
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Saint François de l'Observance - Marianda

Erbaut zwischen 1606 und 1750

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Kloster Sankt Franziskus der Observanz Farinole Ruinen des Klosters Mariandola Farinole Gewölbe couvent mariandola farinole Kloster Farinole Verfallenes Kloster Farinole Brunnen Waschhaus des Klosters Marianda

Auch bekannt als das Kloster Sankt Franziskus der Observanz, ist das Kloster Marianda ein sehr großes Gebäude mit mehreren funktionellen Hohlräumen, das 1770 bis zu 20 Mönche beherbergte.

Gegründet im Jahr 1606 unter dem Pontifikat von Paul V., wurde das Kloster in mehreren Etappen erbaut und 1750 von Franziskanermönchen vollendet, dank der Hilfe und der Spenden der Bewohner sowie der drei benachbarten Gemeinden Farinole, Barbaggio und Patrimonio. Die Glocke des Klosters wurde 1650 in Genua gegossen.

Zugang über einen Pfad

Er ist über einen kleinen und kurzen Pfad (5 Minuten zu Fuß) in einer Kurve der Departementstraße zugänglich, gekennzeichnet durch ein Schild und ein Hinweisschild. Es gibt keine Parkmöglichkeit. Aufgrund seines ruinösen Zustands sollte das Gebäude nicht zu nahe betreten werden, da Einsturz- und Steinschlaggefahr besteht.

Ort des Widerstands

Da die Mönche und Priester am Unabhängigkeitskampf teilnahmen, erließ der König von Frankreich 1771 ein Edikt, das die Schließung fast aller Klöster der Insel vorschrieb, was von der korsischen Versammlung abgelehnt wurde, wodurch das Leben der Inselklöster noch einige Jahre verlängert wurde.

Das Kloster Marianda beherbergte bis zu 20 Mönche. Es umfasst 7 Kapellen, die unter anderem dem heiligen Joseph, der Jungfrau Maria, dem heiligen Antonius und den Seelen im Fegefeuer gewidmet sind.

Einsturz des Giebels im Jahr 2013

Aus Mangel an Mitteln konnte das Gebäude nicht gesichert werden. Der Giebel stürzte infolge starker Unwetter und Sturmböen im März 2013 ein. 407 Jahre nach seiner Gründung steht die Hauptstruktur noch, ist aber gefährlich für Besucher, Kinder und Haustiere, die das Gelände nicht betreten sollten.

Das Mobiliar des Gebäudes und seine Gegenstände wurden am 8. Februar 1792 verkauft.